Mitmachen!

Wir wollen den Anteil des Radverkehrs bis 2025 von derzeit 8% auf 25% landesweit erhöhen. Wenn wir bis Juni 2019 mindestens 66.000 Unterschriften sammeln, wird der Landtag sich mit unseren Forderungen befassen. Gemeinsam können wir es schaffen, dass die Volksinitiative Aufbruch Fahrrad das ganze Land NRW bewegt. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Du die Volksinitiative unterstützen kannst:

AKTUELLES

  • inAllgemein

    Peppermint Patty – der Name unseres Aktionsrads steht fest

    Es war ein spannendes Voting zum Namen für unser Aufbruch Fahrrad-Aktionsrad! Wir waren begeistert von euren vielen kreativen Vorschlägen – Erbse, Fliewatüüt, Grüne Minna, Carl von Lasten, Bikey McBikeface und noch andere. Am Ende hat Peppermint Patty das Rennen gemacht. Vielen Dank an alle, die abgestimmt haben! Wir wünschen Peppermint Patty...
  • inAllgemein

    Aufbruch (Lasten-)Fahrrad – ein Testimonial von Katja Dörner

    Katja Dörner, stellvertretende Vorsitzende der Grünen Bundestagsfraktion und Bonner Bundestagsabgeordnete: „Ich liebe es, mit dem Fahrrad zu fahren. Egal ob in Bonn oder Berlin. Jedoch sind unsere Städte immer noch viel zu wenig auf das Radfahren eingestellt. Ich finde es gut, dass jetzt die Bürgerinnen und Bürger das Heft des Handels in die ...
  • inAllgemein

    Aachener Volleyball-Enthusiasten sammeln unter freiem Himmel

    Es gibt auch Freiluft-Sammelstellen, wie dieses schöne Bild der Aachener Volleyball-Enthusiasten (AVE) zeigt. Wir freuen uns über das 111 Mitglied im Aktionsbündnis! Und über diese wunderbare neue Sammelstelle im Westen des Landes....
  • inAllgemein

    Aufbruch Fahrrad – Ein Testimonial von Katja Täubert

    Einen Fahrrad-Volksentscheid für ein ganzes Bundesland. Eine große Aufgabe – harte Arbeit und viel Freude in einem. Was für ein Gewinn, wenn in NRW alle Menschen von jung bis alt sichere Fahrradwege nutzen können, über kurze oder lange Strecken. Was für ein Vorbild auch für andere Länder. Rüttelt die Politiker auf! Eine Politik für das...
  • inAllgemein

    Wie soll unser Aktionsrad heißen?

    Unser Aufbruch-Fahrrad-Aktionsrad hat noch keinen Namen! Das wollen wir ändern. Schickt uns Eure Ideen für den künftigen Namen des Aktionsrads an kontakt@aufbruch-fahrrad.de, Betreff: „Name Aktionsrad“. Auch auf Facebook und Twitter werden wir zu dieser Aktion aufrufen. Übrigens wurde dieses wunderbare Rad gesponsert von Punta Velo aus ...
  • inAllgemein

    Schon zwei Aufbruch Fahrrad Aktionsräder im Einsatz

    Die Freude ist groß! Das zweite Bullit-Lastenrad ist da! Thomas Semmelmann, Vorsitzender des ADFC NRW und Daniel Wegerich, Geschäftsführer des ADFC NRW  haben das wunderschöne Cargobike in Empfang genommen. Es stammt von Punta Velo aus Essen und ist demnächst beim Stimmensammeln mit auf Tour. Es wird Zeit für ein Familientreffen mit dem Lastenrad a...

AKTIONEN

Di, 16 Oktober 2018
  • Nachhaltigkeitswoche an der Universität zu Köln

    Di, 16 Oktober 2018

    Das Team des AStA der Universität zu Köln sammelt im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche vom 15.-19. Oktober Unterschriften für Aufbruch Fahrrad! Danke an das engagierte Referat für Ökologie und Infrastruktur des AStA.

Mi, 17 Oktober 2018
  • Nachhaltigkeitswoche an der Universität zu Köln

    Mi, 17 Oktober 2018

    Das Team des AStA der Universität zu Köln sammelt im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche vom 15.-19. Oktober Unterschriften für Aufbruch Fahrrad! Danke an das engagierte Referat für Ökologie und Infrastruktur des AStA.

  • Köln: Fahrradcodierung auf dem Zülpicher Platz

    Mi, 17 Oktober 2018:  12:00 - 16:00

    https://tinyurl.com/ybvagfrd

Do, 18 Oktober 2018
  • Nachhaltigkeitswoche an der Universität zu Köln

    Do, 18 Oktober 2018

    Das Team des AStA der Universität zu Köln sammelt im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche vom 15.-19. Oktober Unterschriften für Aufbruch Fahrrad! Danke an das engagierte Referat für Ökologie und Infrastruktur des AStA.

  • Dortmund: Sammeln auf der Mensabrücke

    Do, 18 Oktober 2018:  11:20 - 14:20
    Mensabrücke, TU Dortmund

    Wir sammeln von 11.20 - 14.20 Uhr Unterschriften auf der Mensabrücke an der TU Dortmund und suchen noch weitere Unterstützung. Bitte melde Dich unter kontakt@aufbruch-fahrrad.de, wenn Du helfen möchtest.

Fr, 19 Oktober 2018
  • Herne: Internationales Festival des Fahrrad-Films

    Fr, 19 Oktober 2018:  19:00 - Sa, 20 Oktober 2018:  21:00
    Flottmann-Hallen, Str. des Bohrhammers 5, 44625 Herne, Deutschland

    Wir sammeln beim Internationalen Festival des Fahrrad-Films Unterschriften für Aufbruch Fahrrad. Los geht es am 20.10. um 15 Uhr vor der Critical Mass (Start: 15.30 Uhr am Rathaus Bochum an der Glocke). Bis zum Ende des Festivals werden wir dann jede Gelegenheit nutzen, weitere Unterschriften zu sammeln. 
    Wir suchen noch weitere Sammlerinnen und Sammler. Meldet Euch bitte unter kontakt@aufbruch-fahrrad.de.

    Wenn sich genug Menschen melden, sammeln wir zusätzlich auch am 19.10. ab 19.00 Uhr (vor und nach den Filmvorführungen).

    www.cyclingfilms.de 
    Facebook

Sa, 20 Oktober 2018
  • Bonn: "Tag der Vereinten Nationen"

    Sa, 20 Oktober 2018:  11:30 - 17:30
    Markt vor dem Alten Rathaus

    Wir sammeln!

    https://tinyurl.com/yaauw8o9

  • Herne: Internationales Festival des Fahrrad-Films

    Fr, 19 Oktober 2018:  19:00 - Sa, 20 Oktober 2018:  21:00
    Flottmann-Hallen, Str. des Bohrhammers 5, 44625 Herne, Deutschland

    Wir sammeln beim Internationalen Festival des Fahrrad-Films Unterschriften für Aufbruch Fahrrad. Los geht es am 20.10. um 15 Uhr vor der Critical Mass (Start: 15.30 Uhr am Rathaus Bochum an der Glocke). Bis zum Ende des Festivals werden wir dann jede Gelegenheit nutzen, weitere Unterschriften zu sammeln. 
    Wir suchen noch weitere Sammlerinnen und Sammler. Meldet Euch bitte unter kontakt@aufbruch-fahrrad.de.

    Wenn sich genug Menschen melden, sammeln wir zusätzlich auch am 19.10. ab 19.00 Uhr (vor und nach den Filmvorführungen).

    www.cyclingfilms.de 
    Facebook

Di, 23 Oktober 2018
  • Dortmund: Sammeln an der Zählstelle Schnettkerbrücke

    Di, 23 Oktober 2018

    Wir sammeln von 7.00 - 10.30 Uhr und von 15.00 - 18.30 Uhr an der Fahrradzählstelle Schnettkerbrücke/Dorstfelder Allee und brauchen noch Unterstützung. Bitte melde Dich unter kontakt@aufbruch-fahrrad.de, wenn Du helfen möchtest. Jede Unterstützung hilft, auch wenn es nur eine halbe Stunde ist.

Mi, 24 Oktober 2018
  • Köln: Stammtisch

    Mi, 24 Oktober 2018:  19:30 - 21:30
    Weltempfänger Hostel, Venloer Str. 196, 50823 Köln, Deutschland

Fr, 26 Oktober 2018
  • Köln: Critical Mass

    Fr, 26 Oktober 2018:  17:15 - 19:15

    Wir treffen uns zum Sammeln und Mitfahren um 17:15

    www.critical-mass-cologne.de

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  1.  Unterschriftenbogen direkt hier  herunterladen
  2. Ausdrucken
  3. Selbst unterschreiben
  4. Freunde unterschreiben lassen
    (Wichtig;
    pro Bogen nur Unterschriften aus einer Stadt, jede Zeile vollständig ausfüllen (keine Gänsefüßchen) und nichts weiteres auf den Bogen schreiben, malen, ...)
  5. An Aufbruch Fahrrad
    Postfach 60 06 11
    50686 Köln schicken.
  6. Sich mit uns freuen.

Unter der Rubrik Downloads findet ihr eine ausführliche "Anleitung für Sammler*innen" und eine "Anleitung für Sammelstellen" und viele weitere hilfreiche Dokumente.

DAS AKTIONSBÜNDNIS
AUFBRUCH FAHRRAD

Der gemeinnützige Verein RADKOMM e.V. aus Köln gründete im April 2017 das Aktionsbündnis Aufbruch Fahrrad. Ausgangspunkt war der Kongress RADKOMM #2 im Juni 2016, wo es eine Arbeitsgruppe zum Volksentscheid Fahrrad Berlin gab. Wir dachten damals: "So etwas brauchen wir auch für NRW!" Seitdem hat das Team vom RADKOMM e.V. die Volksinitiative vorbereitet, initiiert und koordiniert.

Mit dem ADFC NRW konnte im Herbst 2017 ein wichtiger Partner gewonnen werden. Seitdem bilden RADKOMM e.V. und ADFC NRW die Steuerungsgruppe für Aufbruch Fahrrad. Das Aktionsbündnis wächst kontinuierlich. Viele weitere Organisationen, Vereine und Initiativen sind dem Bündnis beigetreten. Eine solch breite und starke Allianz für eine andere Mobilitätspolitik gab es bisher in NRW noch nicht. Wir freuen uns sehr darüber, dass nun so viele Akteure an einem Strang ziehen.

Als Mitglied im Aktionsbündnis zeigt man, dass man die Volksinitiative unterstützt. Die Mitgliedschaft kostet nichts und ist nicht mit weiteren Verpflichtungen verbunden. Wer mithelfen will, Unterschriften zu sammeln, ist natürlich herzlich eingeladen. Organisationen, Vereine und Verbände, die Mitglied im Aktionsbündnis sind, können z.B. an ihre eigenen Mitglieder eine E-Mail schicken und den Unterschriftenbogen mitsenden und bitten, dass jede und jeder Freund*innen, Nachbar*innen und Bekannte bittet, zu unterschreiben. Wer eine Zeitschrift für die eigenen Mitglieder hat, kann dort den Unterschriftenbogen einlegen. Wer ein Vereinslokal hat, kann dort Unterschriftenbögen auslegen. Alle können den Unterschriftenbogen auch selbst herunterladen.

Mitglieder entscheiden selbst, wieviel Zeit und Arbeit sie in die Volksinitiative investieren wollen oder können.

Mitglieder können alle Vereine/Akteure werden, denen nachhaltige Mobilität, saubere Luft, lebenswerte Städte oder der Schutz der Umwelt am Herzen liegen. Parteien oder Firmen können keine Mitglieder im Aktionsbündnis werden. Sie können unterstützen oder Förderer sein.

Hinter Aufbruch Fahrrad steht 100% ehrenamtliches Engagement.

KREISVERBÄNDE ADFC

KREISVERBÄNDE VCD

GREENPEACE

Greenpeace unterstützt das Aktionsbündnis Aufbruch-Fahrrad ideell und mit persönlichem Engagement.

Wir wollen den Aufbruch in ein modernes, bewegliches Land NRW. Dafür wollen wir den Anteil des Radverkehrs bis 2025 von ca. 8% auf 25% landesweit erhöhen. Mit Eurer Unterstützung und gemeinsam schaffen wir das.

Und wir wollen den Akteuren in Politik und Verwaltung zeigen, wie viele Menschen in NRW sich eine Mobilitätswende wünschen. Wir skizzieren neun Maßnahmen zur Förderung der Fahrradmobilität. Diese Maßnahmen sollen in einem Fahrradgesetz verankert werden. Dafür brauchen wir auch Deine Stimme. Wenn wir es schaffen, innerhalb eines Jahres mindestens 66.000 Unterschriften von Unterstützer*innen im Land zu sammeln, wird der Landtag in NRW sich mit unseren Forderungen befassen. Offizieller Start der Volksinitiative war am 16. Juni 2018 auf der RADKOMM #4 in Köln.

Wir freuen uns, wenn auch Du mithelfen kannst, NRW fahrradfreundlich zu gestalten. Dafür unterschreibe das Unterschriftenformular zum Download. Bitte auch Menschen in Deinem Umfeld, zu unterschreiben. Die Volksinitiative AUFBRUCH FAHRRAD für eine moderne Mobilitätspolitik nützt allen Menschen in NRW. Fahrradfahren macht Spaß, ist für jeden erschwinglich, fördert die Gesundheit und trägt dazu bei, NRW insgesamt lebenswerter zu machen. Damit wir alle zufriedener leben und künftig weniger im Stau stehen. Fahrradfahrer*innen fördern die lokale Wirtschaft. Sie kaufen insgesamt mehr in lokalen Läden.

NRW hat alle Voraussetzungen für den Umstieg auf eine moderne Fahrradmobilität:

  • NRW ist die am dichtesten besiedelte Fläche in Europa.
  • NRW ist in den Ballungsräumen flach wie die Niederlande.
  • In den Städten sind die Hälfte der Fahrten mit dem PKW kürzer als fünf Kilometer.
  • Fast 1/3 der bundesweiten Staukilometer 2016 entfiel auf Nordrhein-Westfalen (28%).
  • Mit Radschnellwegen wie dem RS1 oder der Nordbahntrasse in Wuppertal haben Pionier-Regionen gezeigt, was möglich ist.

9 MASSNAHMEN

Wir skizzieren neun Maßnahmen zur Förderung der Fahrradmobilität. Wir möchten erreichen, dass diese Maßnahmen umgesetzt und in einem Fahrradgesetz NRW verankert werden.

1.     Mehr Verkehrssicherheit auf Straßen und Radwegen

Die Verkehrs- und Radverkehrsplanung orientiert sich ab sofort und konsequent an der Vision „Null Verkehrstote“ („Vision Zero“). Schweden, Norwegen, die Schweiz, die Niederlande und Großbritannien sind Vorreiter von Vision Zero. Unfallvermeidung wird dann zur politischen und planerischen Aufgabe, weil Fehler, die im Verkehr passieren, einbezogen werden.

2.     NRW wirbt für mehr Radverkehr

Das Land NRW kommuniziert Fahrradmobilität als Teil eines positiven Lebensgefühls. NRW sensibilisiert die breite Öffentlichkeit und die Entscheider*innen in Politik und Verwaltung mit gezielten Kampagnen für die Vorteile des Radfahrens. NRW wirbt für ein partnerschaftliches und rücksichtsvolles Miteinander im Verkehr und begegnet durch gezielte Maßnahmen aggressivem Verhalten unter den Verkehrsteilnehmer*innen.

3.     1000 Kilometer Radschnellwege für den Pendelverkehr

Radschnellwege ermöglichen ein schnelles Vorankommen über weite Strecken und führen weitgehend kreuzungsfrei durch das Land. Sie sind vier Meter breit und haben zusätzliche seitliche Gehwege. Bis 2025 richten Land und Kommunen mindestens 1000 Kilometer dieses Netzes ein.

4.    300 Kilometer überregionale Radwege pro Jahr

Bis 2025 sind jedes Jahr mindestens 300 Kilometer Radwege an Bundes- und Landestraßen in einer hohen Qualität gebaut oder instand gesetzt. Damit sind Lücken im Radnetz geschlossen und neue Verbindungen geschaffen. Zusammen mit den Radschnellwegen bilden die Radwege das Rückgrat des ausgebauten Fahrradnetzes NRW. Die Radinfrastruktur ist so angelegt, dass Radfahrer*innen einander sicher überholen können und schränkt die Mobilität von Fußgänger*innen nicht ein. Um die voranschreitende Versiegelung von Flächen zu vermeiden, sollen Radschnellwege und Radinfrastruktur möglichst auf bestehenden Verkehrsflächen gebaut werden.

5.     Fahrradstraßen und Radinfrastruktur in den Kommunen

Das Land NRW fördert Kommunen, damit sie Fahrradstraßen auf kommunalen Nebenstraßen ausweisen. Die geförderten Fahrradstraßen sind vier Meter breit. Radfahrer*innen haben Vorfahrt. Der motorisierte Individualverkehr soll auf diesen Straßen nicht parken. Das Land fördert den Ausbau der kommunalen Radinfrastrukturinsgesamt. Das Land sorgt dafür, dass Einrichtungen für Kinder und Jugendliche – wie Schulen und Sportplätze – sicher und komfortabel mit dem Rad erreichbar sind. Programme wie „Mit dem Rad zu Schule“ ergänzen das Mobilitätsprogramm.

6.     Mehr Fahrrad-Expertise in Ministerien und Behörden

Für die Umsetzung des Fahrradgesetzes stellt das Land NRW genügend Personal bereit. Ein zentrales Referat für den Radverkehr koordiniert Planung und Umsetzung. Für die Zusammenarbeit mit Regierungsbezirken und Gemeinden bei der Verkehrslenkung werden Koordinierungs- und Planungsstellen eingerichtet. Zum Aufgabenbereich zählt auch die Fortbildung der Mitarbeiter*innen in den kommunalen Verkehrsdezernaten und die Einbindung der Rad-Akteure vor Ort. Radbelange werden durchgängig in den Planungen berücksichtigt.

Die Polizei setzt sich aktiv für die Sicherheit der Radfahrer*innen und Fußgänger*innen ein. Sie betreibt gegenüber allen Verkehrsteilnehmer*innen Aufklärung, fördert ein rücksichtsvolles Miteinander auf den Straßen und erhöht die Aufklärungsquote bei Fahrraddiebstählen. Dafür richtet sie spezielle Stellen ein.

7.     Kostenlose Mitnahme im Nahverkehr

NRW unterstützt die effiziente Kombination der umweltfreundlichen Verkehrsmittel, indem die Fahrradmitnahme in Bus und Bahn kostenlos ist. In vielen Ländern ist das bereits möglich. Busse und Bahnen werden mit ausreichend Raum für die Fahrradmitnahme ausgestattet, Bike & Ride-Stationen an Knotenpunkten von Bus und Bahn eingerichtet oder Fahrradparkhäuser an Bahnhöfen gebaut.

8.     Fahrradparken und E-Bike Stationen

Das Angebot für sicheres Fahrradparken wird deutlich ausgebaut. Bis 2025 werden 1 Million neue Fahrradabstellplätze im öffentlichen Raum und vor öffentlichen Gebäuden, Schulen und Hochschulen geschaffen. Dazu gehören gut gesicherte Abstellanlagen mit ausreichend großen Stellplätzen auch für Lastenräder. Für E-Bikes wird ein Netz an öffentlichen Ladestationen vorgesehen. Die Rad¬sta¬tion¬en in NRW werden ausgebaut. Mit einer gezielten Kampagne wird die Nachrüstung von Fahrradabstellmöglichkeiten auch in Firmen und Wohnhäusern gefördert.

9.     Förderung von Lastenrädern

NRW fördert den Einsatz von Lastenrädern, um die Lärm- und Abgasbelastungen, Staus und Parkraum-Fehlnutzungen insbesondere in Städten deutlich zu reduzieren. Das Land NRW adressiert Handwerker*innen und Mitarbeiter*innen des Kundendienstes mittels einer Werbekampagne, um das Lastenrad als effiziente und sparsame Alternative zu empfehlen. Es unterstützt den Wandel mit einem Investitionskostenzuschuss für betrieblich oder gemeinnützig genutzte Lastenrädern in Höhe von 1000 Euro (“Lastenradprämie”).

Häufige Fragen zu unseren Forderungen

Auf den folgenden Seiten möchten wir auf häufige Fragen und Einwände zur Volksinitiative Aufbruch Fahrrad eingehen. Wenn Deine Frage noch nicht dabei ist, schreibe gerne an kontakt@aufbruch-fahrrad.de.

Wir bedanken uns bei den Kolleg*innen des Volksentscheid Fahrrad in Berlin, die uns ihr Material so großzügig zur Verfügung gestellt haben.

Allgemeine Fragen zur Volksinitiative

Nein, es geht nur auf Papier auf den Orginal-Unterschriftenbögen, die möglichst immer wieder an uns zurück geschickt werden sollen, um dann von den Bezirksämtern geprüft zu werden. Das aber koordinieren wir.

Zeiten:  Immer :) jedes mal, wenn jmd. Lust hat zu sammeln. Du kannst z.B. einfach den Unterschriftenbogen auf unserer Website runterladen und mehrfach kopieren und losziehen.

Unterschriftenbögen abgeben: Wo Du die Unterschriftenbögen abgeben kannst, findest Du unter Sammelstellen auf unserer website: https://www.aufbruch-fahrrad.de/sammelstellen/ 

Ansonsten einfach an unser Postfach schicken, am besten jeden Monat, so können wir immer wieder weiter zählen: Aufbruch Fahrrad, Postfach 60 06 11, 50686 Köln 

Wenn Du Dich mit einer Ortsgrupe verbinden möchtest, machst du das am besten über SLACK, ein Kommunikationstool, (https://slack.com/) auf das wir Dich gerne einladen, wenn du willst. Dort suchst Du einfach nach der Ortsgruppe, die sich gebildet hat oder machst eine neue auf. Dann könnt Ihr euch koordinieren und gemeinsam sammeln gehen.

Falls Ihr  Aktionen plant, schickt das an uns, dann können wir das in unseren Newsletter oder auf Facebook bekannt machen!

Nein, gibt es nicht, bitte immer nur diesen vom Ministerium abgesegneten Unterschriftenbogen verwenden und pro Bogen immer nur Unterschriften aus einer Stadt pro Bogen.

Genau in einem Jahr am 16. Juni 2019 endet die Initiative.

Aber bitte vorher die Unterschriftenbögen immer wieder zusenden,  am besten jeden Monat  (oder an Sammelstellen in deiner Nähe abgeben. Die findest du auf der Website.)

Es gibt Postkarten, Plakate, Aufkleber, die Du Dir selbst ausdrucken kannst bzw. in einer Druckerei bestellen kannst. Alle Druckdateien findest Du auf der Website unter Downloads. Wenn Du in Köln bist, kommt in der RADKOMM-Zentrale in Köln-Ehrenfeld vorbei und hole Material ab (bitte vorher bei uns melden kontakt@radkomm.de)

Ihr könntet Euch als Sammler*innen-Gruppen zusammentun und gegen eine Spende von 115,- EUR eine Grundausstattung /Standardpakete bei uns anfordern. Wir werden Standardpakete verschicken mit:

• 1000 Aufklebern
• 2500 Postkarten
• 100 A4-Plakaten
• 50 A2-Plakaten
• 100 Faltblättern (9 Maßnahmen in Langfassung)

Wer das haben will, bitte eine Mail an kontakt@radkomm.de.

Als kleines ehrenamtlich agierendes Team können wir nur Standard-Pakete packen und keine Sonder- bestellungen annehmen. Dankeschön für Euer Verständnis dafür.

Bei Spenden bis zu 200,- EUR zählt der Überweisungsbeleg als Spendenbescheinigung. Darüber hinaus können wir Spendenbescheinigungen ausstellen.

Bankverbindung: RADKOMM e.V., IBAN: DE40 8306 5408 0304 9272 65, BIC: GENO DEF1 SLR, Verwen- dungszweck: Aufbruch Fahrrad

T-Shirts könnt Ihr bestellen bei:
mithandundherz | Tel. 0202 42995995 | mail@mithandundherz.eu | Marienstr. 72 | 42105 Wuppertal

(Die Mützen und T-Shirts sind nachhaltig und fair produziert und werden im Siebdruck-Verfahren bedruckt.)

Tipp: Wenn Du (noch) kein T-Shirt oder Mütze hast, kleb Dir einen Aufkleber auf die Kleidung - und schon bist Du gebranded.

Wir kümmern uns um die Koordination mit den Meldeämtern, das braucht Ihr nicht zu machen. Wir sammeln laufend unterschriebene Unterschriftenbögen ein. Also schicke die bitte kontinuierlich an uns, bitte nicht länger als 1 Monat bei Dir aufbewahren. 

Die Unterschriftenbogen werden nicht ungültig, wenn Menschen aus verschiedenen Orten auf einem Bogen unterschreiben. Es ist aber für uns in der Unterschriftenzentrale viel aufwändiger und kostet viel mehr Porto, die Bogen zu kopieren und an verschiedenen Meldeämter zu schicken. Deshalb ist es ideal, pro Bogen sind Unterschriften aus einem Ort. Wir wissen, dass das nicht immer klappt. Bitte schickt unbedingt alle Unterschriftenbogen, auch die „ortsgemischten“, an uns. Jede Unterschrift zählt.

Allgemeine Fragen zum Thema Fahrradförderung

Fahrräder sind das moderne urbane Transportmittel schlechthin: Sie produzieren 0 Gramm C02, Feinstaub oder Stickoxide, sind sehr leise und brauchen wenig Platz. Wenn in NRW also mehr Menschen auf das Fahrrad umsteigen, ist das gut für alle. In der Stadt ist man mit dem Fahrrad schneller am Ziel als mit jedem anderen Verkehrsmittel. Es ist preiswert, macht Spaß und man tut nebenbei noch etwas für seine Gesundheit – und die der anderen. Außerdem stellt es eine wesentlich kleinere Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer dar als der motorisierte Verkehr.

Es gibt viele Menschen, die Rad fahren möchten, sich jedoch bisher nicht trauen, da die Radwege oft unsicher oder nicht vorhanden sind. Ältere Menschen und Kinder beispielsweise könnten sorgloser Fahrrad fahren, wenn die Volksinitiative Aufbruch Fahrrad erfolgreich ist und NRW eine sichere und schnelle Fahrradinfrastruktur bekommt. Beispiele in anderen Ländern oder Städten wie Amsterdam, New York, Barcelona oder Kopenhagen haben bereits gezeigt, dass der Ausbau der Infrastruktur für Fahrradverkehr die Unfallzahlen deutlich reduziert und gleichzeitig zu einer Zunahme des Radverkehrs führt. Deswegen wollen wir hier ansetzen und so mehr Menschen sicheres Fahrradfahren ermöglichen.

Zur Zeit wird nicht das Rad, sondern das Kfz massiv bevorzugt. Die Volksinitiative Aufbruch Fahrrad möchte dafür sorgen, dass das Fahrrad einen angemessenen Platz im Verkehrsraum erhält, also sichere und schnelle Wege, auf denen alle Fahrrad fahren können. Derzeit werden dem Fahrrad ca. 3 % der Verkehrsflächen zugebilligt, während für das Auto ca. 60 % der Flächen verbraucht werden. Dieses Verhältnis ist nicht mehr zeitgemäß und eine bis heute nachwirkende Folge der autozentrierten Stadtplanung aus den 50er-Jahren. Moderne Verkehrsplanung muss das Fahrrad als wichtiges Verkehrsmittel berücksichtigen und ein gutes separates Wegenetz zur Verfügung stellen.

Das Fahrrad ist ein Verkehrsmittel für Jung und Alt. Es steht Menschen jeden Alters und jeden Einkommens zur Verfügung. Laut einer repräsentativen Umweltbewusstseinsstudie des BMUB aus dem Jahr 2014 möchten 82 % der Deutschen weniger Pkw-Verkehr in den Städten und wünschen sich, Ihre Ziele mit dem Fahrrad erreichen zu können.

Alle Verkehrsmittel sollen ihren Platz haben in NRW, denn es gibt unterschiedliche Gründe für die individuelle Wahl jedes Einzelnen. Aber ÖPNV, Fahrrad und Fußverkehr fördern das Wohl aller Menschen im Land und in der Stadt: Sie schonen die Umwelt, sorgen für bessere Luft, weniger Lärm und beleben den öffentlichen Raum. So wird die Stadt lebenswerter, sicherer, ruhiger und gesünder. Das ist im Interesse aller Menschen. Die Volksinitiative Aufbruch Fahrrad ist mehrheitsfähig.

In Amsterdam oder Kopenhagen, wo die Bedingungen für den Radverkehr besser sind, findet man unter den Radfahrer*innen sogar mehrheitlich Frauen, viele Kinder und Senioren. In Großbritannien hingegen ist die Gruppe der Radfahrer*nnen überwiegend männlich und jung, während viele Frauen und ältere Menschen sich laut Umfragen aufgrund der gefährlichen Situationen, denen sie ausgesetzt sind, nicht trauen das Rad zu benutzen. Sichere Radwege bieten auch körperlich Behinderten die Möglichkeit, sich selbstständig und sicher mithilfe von angepassten Fahrzeugen auf dem Radweg fortzubewegen. Auch für Lastenräder, die als Familienfahrzeug für Familien mit kleinen Kindern dienen, ist genügend Platz. Wir möchten also, dass Rad fahren für alle möglich wird – unabhängig von Geschlecht, Alter und Kondition. Jede und jeder sollte sich auf allen Straßen sicher fühlen können.

Infrastruktur und Bedingungen

Der wichtigste Unterschied zwischen NRW und den erfolgreichen Städten und Dörfern in den Niederlanden ist die hochwertige Infrastruktur, die es dort gibt. Radfahren ist für Niederländer so selbstverständlich, weil sie auf guten Wegen entspannt und sicher unterwegs sind und zügig ans Ziel kommen.  

Wir glauben: NRW kann das auch.  

Aus herausragenden Pionierprojekten in NRW wie der Wuppertaler Nordbahntrasse und dem Radschnellweg Ruhr wollen wir lernen und Schnellwege in alle Teile des Landes bringen. Und aus Kopenhagen und den erfolgreichen niederländischen Städten wollen wir uns die wichtigste Zutat für kommunale Radwege abschauen: Qualität.  

Denn die Voraussetzungen für den Umstieg auf eine moderne Fahrradmobilität sind in NRW ausgezeichnet:  

· NRW ist die am dichtesten besiedelte Fläche in Europa.  
· NRW ist in den Ballungsräumen flach wie die Niederlande.  

· In den Städten sind die Hälfte der Fahrten mit dem PKW kürzer als fünf Kilometer.  
· Fast 1/3 der bundesweiten Staukilometer 2016 entfiel auf Nordrhein-Westfalen (28%)  
· Mit Radschnellwegen wie dem RS1 oder der Nordbahntrasse in Wuppertal haben Pionier-Regionen gezeigt, was möglich ist.  

Was an vielen Stellen noch fehlt, ist eine flächendeckende Infrastruktur für den Radverkehr, die Qualität hat. Aber sogar Millionenmetropolen wie New York, Paris und London haben es geschafft, in nur wenigen Jahren ein hochwertiges Wegenetz für den Radverkehr zu errichten. Dadurch wurde der Anteil des Radverkehrs in diesen Städten deutlich gesteigert (Impression). Diese Städte sind der Beweis, dass eine gute und sichere Radinfrastruktur in kurzer Zeit aufgebaut werden kann.

Der Radverkehr braucht ein zusammenhängendes Netz an eigenständiger Radinfrastruktur. Nur dann ist es möglich, dass Menschen jeden Alters entspannt, sicher und zügig an ihr Ziel kommen. Die Volksinitiative Aufbruch Fahrrad sieht u. a. Fahrradschnellwege für längere Strecken vor. Ein Teil der Pendler*innen kann so aufs Fahrrad umsteigen und den Berufsverkehr entlasten.

Was viele nicht wissen: Nur dann, wenn ein Radweg mit dem blauen Schild und Fahrradsymbol gekennzeichnet ist, muss man diesen Radweg benutzen. In den letzten Jahren wurde diese Radwegebenutzungspflicht an vielen Stellen aufgehoben. Radfahren auf der Straße ist dort erlaubt. Radfahrer*innen haben dann dasselbe Recht, die Straße zu benutzen, wie Autofahrer*innen. 

Mythen zum Thema Radfahren

Vorab: Ein Trottel bleibt ein Trottel, egal ob er auf dem Rad, im Bus oder im Auto sitzt. In NRW steigen täglich Millionen Menschen auf das Fahrrad, darunter rücksichtsvolle und weniger rücksichtsvolle. Deswegen gehört zu unseren Maßnahmen auch der Ausbau der Polizei-Fahrradstaffeln. Sie sollen dafür sorgen, dass Autofahrer*innen die Radwege nicht zuparken und Radfahrer*innen nicht die Gehwege befahren. Wenn Radfahrer*innen dann tatsächlich über ein gutes und komfortables Netz verfügen, kann niemand mehr sein Verhalten dadurch rechtfertigen, dass er bei der Verkehrsplanung nicht mitberücksichtigt wurde. Das ist jetzt leider noch viel zu oft der Fall – etwas, das wir keinesfalls bestärken oder fördern!

Wenn mehr Menschen auf das Fahrrad umsteigen, gibt es weniger Autoverkehr. Der Autoverkehr wird dadurch fließender und entspannter. Best-Practice -Beispiele wie Kopenhagen oder die Niederlande zeigen, dass ein starker Radverkehr die Grundlage eines effizienten Verkehrssystems ist und ein entspannteres Miteinander im Verkehr ermöglicht.

Fragen zur Auswirkung auf den Autoverkehr

Das Gegenteil ist der Fall: Eine gut ausgebaute Radinfrastruktur entschärft die Konflikte zwischen Autofahrer*innen, Fußgänger*innen und Radfahrer*innen. Außerdem bedeuten unsere Ziele die Gleichstellung der verschiedenen Verkehrsmittel: Alle Menschen in NRW sollen sich frei entscheiden können, wie sie sich fortbewegen möchten. Wir führen keinen Glaubenskrieg, sondern lassen uns von guten Argumenten leiten. Im Endeffekt möchten alle, entsprechend ihrer Bedürfnisse, schnell, komfortabel, sicher, günstig, gesund, und umweltfreundlich an ihr Ziel gelangen. Das Rad sollte dabei eine Option für alle sein, auch für Kinder und Senior*innen. 

Die Volksinitiative richtet sich nicht gegen den Autoverkehr, sondern möchte die Probleme und Konflikte im Verkehr entschärfen. Der Zahl der Radfahrer*innen in NRW steigt stark an. Das ist auch gut für die Autofahrer*innen. Stell Dir einmal vor, alle Radfahrer*innen würden ab morgen Auto fahren! Dann gäbe es den Megastau, den ganzen Tag. Dem wachsenden Radverkehr muss jedoch auch die Infrastruktur gerecht werden, dann können Radfahrer*innen und Autofahrer*innen entspannt ans Ziel kommen. Der Autoverkehr wird durch unsere Ziele nicht lahmgelegt. Im Gegenteil: Wenn mehr Menschen aufs Fahrrad umsteigen, gibt es mehr Platz und weniger Staus für diejenigen, die wirklich aufs Auto angewiesen sind.

Der Wegfall von Parkplätzen lässt sich nicht vermeiden. Der begrenzte Platz gerade in der Stadt kann den steigenden Auto- und Parkverkehr nicht aufnehmen. Es ist mit zunehmender Verdichtung der Städte und steigendem Verkehrsaufkommen nicht mehr möglich, an allen kostenlosen Parkplätzen im öffentlichen Raum festzuhalten. Doch auf der gleichen Fläche, die ein parkendes Auto benötigt, finden 10 Fahrräder Platz. Das bedeutet: Mehr Fahrradverkehr schafft Platz, der allen zugutekommt. Ein großes städtisches Mietshaus hat 10 bis 40 Wohnungen, aber auf der Straße davor nur 4 bis 5 Parkplätze. Das kann auf Dauer nicht funktionieren. Schon jetzt besitzen in vielen großen Städten in NRW weniger als die Hälfte der Haushalte ein Auto. Viele Menschen könnten auf ein eigenes Auto verzichten, wenn es bessere Fahrradwege gäbe. So wird auch das Parkplatzproblem entschärft. Es ist ohnehin ein wichtiges Ziel zeitgemäßer Stadtplanung, die Innenstädte möglichst frei von Autos zu gestalten. Denn der Parksuchverkehr ist ein großes Problem mit umwelt- und gesundheitsschädlichen Effekten, Abgasen, Feinstaub, Stickoxiden, Lärm. Die Politik vermeidet oft, dieses Thema in der Öffentlichkeit auszusprechen. Wie lange ihr das noch gelingt?

Fragen zur Auswirkung auf andere Verkehrsmittel

Fahrräder gehören nicht auf den Gehweg, sondern auf die Radinfrastruktur bzw. auf die Straße. An Stellen, wo es gute Radinfrastruktur gibt, gibt es keine Konflikte mit Fußgänger*innen. Wir wollen klar getrennte Wege und sind – aufgrund der Erfahrungen aus anderen Ländern – davon überzeugt, dass diese von den Radfahrer*innen dann auch gerne genutzt werden. So können Fußgänger*innen wieder ungestört auf dem Gehweg unterwegs sein. Viele Städte in NRW haben Fußwege, die wir gerne von Radfahrer*innen und auch von parkenden Autos freihalten wollen – schließlich sind abgestiegene Radfahrer*innen auch Fußgänger*innen.

Wir beneiden nicht die Fahrer*innen des Liefer- und Wirtschaftsverkehrs in den Städten in NRW. Es gibt großen Zeitdruck, aber kaum geeignete Haltemöglichkeiten. Deswegen parken viele Fahrer*innen illegal in zweiter Reihe oder auf dem Fahrrad- oder Fußweg. Dies ist eine große Gefahrenquelle. Es ist unverantwortlich, dass dieses Thema von Politik und Polizei bisher als Kavaliersdelikt behandelt und ignoriert wird. Die Einrichtung und Freihaltung von Lieferzonen erleichtern den Lieferverkehr. Die Politik ist gefordert, verbindliche Standards für alle Straßen zu setzen. Es gibt immer mehr Unternehmen im Land, die auf Lieferverkehr mit Lastenrädern setzen. Dies ist eine sehr sinnvolle, da umweltfreundliche, ökonomische und platzsparende Entwicklung. Denn es lässt sich noch einiges bewegen: Ein enormer Anteil des städtischen Lieferverkehrs kann hinsichtlich Volumen und Entfernung problemlos auf Lastenräder verteilt werden.

Radverkehr und ÖPNV gehören zusammen. Beide sind Teil des Umweltverbundes: Sie sind gut für die Umwelt, sparen Platz und ermöglichen eine lebenswerte Stadt, ein lebenswerteres NRW. Indem getrennte Fahrradspuren geschaffen werden, müssen Radfahrer*innen die Busspur nicht mehr benutzen. So wird der Busverkehr schneller und pünktlicher. Und bessere Fahrradwege sowie gute Abstellmöglichkeiten an den Bahnhöfen vereinfachen es Pendler*innen enorm, mit Rad und ÖPNV zur Arbeit zu fahren.

Fragen zu Finanzierung und Umsetzung

Gute Radinfrastruktur kostet Geld, und das ist auch in Ordnung: Wir gewinnen enorm an Lebensqualität und investieren in die Zukunft unseres Landes. Das Rad belastet, anders als einige andere Transportmittel, nicht die Umwelt, produziert keine giftigen Abgase und verursacht keinen Lärm. Durch mehr Bewegung wird das Gesundheitssystem massiv entlastet. Hinzu kommt der Rückgang schwerer Verkehrsunfälle. Auch der Unterhalt von Fahrradwegen ist deutlich günstiger als der von Autostraßen. Langfristig wird also viel Geld gespart.

Außerdem können, wo es ausreichend ist, viele praktikable Lösungen schnell mit Pinsel und Farbe umgesetzt werden. 3 Kilometer Radweg kosten 400.000 Euro. Drei Kilometer Autobahn kosten mehr als das Tausendfache, nämlich mindestens eine halbe Milliarde Euro. Die Gesamtkosten für die Herstellung eines kompletten, funktionierenden Netzes von Fahrradwegen in einer Großstadt sind mit 470 Mio. Euro erstaunlich günstig. Insbesondere, wenn man sie vergleicht mit den Kosten für große Straßenbauprojekte.

In der Vergangenheit waren die Mittel für Radinfrastruktur bescheiden. Mit den aktuellen Budgets lässt sich annähernd eine Infrastruktur instand halten bzw. punktuell erweitern - nicht aber ein jahrzehntelanger Rückstand aufholen.

Jedes Jahr sterben Radfahrer*innen auf der Straße. Jedes Jahr wird die Luft weiter mit Giftstoffen aus dem Kfz-Verkehr belastet. Die Schätzungen von frühzeitig auf Grund von Luftverschmutzung verstorbener Bürger pro Jahr gehen alleine in der Bundesrepublik Deutschland in die zehntausend. Wenn die Entwicklung im bisherigen Tempo weitergeht, gibt es erst in 100 Jahren eine gute Radinfrastruktur im Land. 

Wenn der politische Willen allerdings vorhanden ist, dann kann auch in kurzer Zeit viel geleistet werden. Städte wie New York, London oder Paris machen das vor. Eine Verwaltung setzt nur zügig um, wenn sie klare Vorgaben hat. Politiker*innen räumen ein, dass man einiges in der Umsetzung der Mobilitätswende im Land beschleunigen könnte und sich über den wachsenden Druck aus der Bevölkerung freut.

Fragen zu Auswirkungen auf das Gewerbe

Diese Bedenken wurden schon vor 50 Jahren geäußert, als die ersten Fußgängerzonen eingerichtet wurden. Das Gegenteil ist wahr: Durch Verkehrsberuhigung und neue Fahrradwege werden Straßen nicht nur attraktiver zum Wohnen, auch die Geschäfte profitieren. Denn die Menschen verweilen eher, wenn sie mit niedrigerer Geschwindigkeit unterwegs sind und die Straße insgesamt belebter ist. In den Innenstädten sind laut einer Studie gerade solche Geschäfte erfolgreich, die ihren Fahrradkund*innen einen sicheren Abstellplatz bieten und damit ein fahrradfreundliches Klima schaffen. Außerdem ist nachgewiesen, dass Unternehmer*innen den Anteil der Kunden, die mit dem Auto kommen, stark überschätzen (geschätzt: 58%, tatsächlich: 32%; Quelle). Die jährlich ausgegebene Summe von Radfahrer*innen und Autofahrer*innen ist in etwa identisch und die von Fußgänger*innen sogar bedeutend höher. Zu guter Letzt sind die Fahrradbranche und die Radtouristikbranche ernstzunehmende Wirtschaftsfaktoren mit hohem Wachstumspotential.

FÖRDERER

Mitglied im Aktionsbündnis Aufbruch Fahrrad werden

Organisationen, Vereine und Initiativen können Mitglied im Aktionsbündnis Aufbruch Fahrrad werden. Die Mitgliedschaft kostet nichts und ist nicht mit weiteren Verpflichtungen verbunden. Wer mithelfen will, Unterschriften zu sammeln, ist natürlich herzlich eingeladen. Ihr könnt z.B. den eigenen Mitgliedern eine E-Mail schicken und den Unterschriftenbogen mitsenden und bitten, zu unterschreiben und zu sammeln. Wer eine Zeitschrift für die eigenen Mitglieder hat, kann dort den Unterschriftenbogen einlegen. Wer ein Vereinslokal hat, kann dort Unterschriftenbogen auslegen.

Mitglieder können alle Vereine/Akteure werden, denen nachhaltige Mobilität, saubere Luft, lebenswerte Städte, der Schutz der Umwelt oder die gute Sache allgemein am Herzen liegen. Parteien oder Firmen können keine Mitglieder im Aktionsbündnis werden. Sie können unterstützen oder Förderer sein.

Bitte füllt das folgende Formular aus, wenn Euer Verein Mitglied werden soll. Euer Logo erscheint dann bald auf der Seite "Aktionsbündnis".

Name, z.B. der Organisation, des Vereins, etc.

Logo (PNG, JPEG, SVG, EPS)

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Im Aufbruch Fahrrad Newsletter berichten wir über die Volksinitiative und alles, was damit zusammenhängt. Dazu nutzen wir Deine E-Mail Adresse, um den Newsletter zu versenden, Deinen Namen zur Personalisierung und Deine Adresse zur Anpassung an Deine Region. Indem Du unseren Newsletter bestellst, stimmst Du zu, dass wir Deine Daten speichern und für den Newsletter verwenden. Zum Versand nutzen wir Google als Dienstleister. Du kannst den Newsletter jederzeit kündigen.

Indem Du dieses Formular abschickst, stimmst Du zu, dass wir Deine Daten speichern und Deine Organisation während der Volksinitiative auf dieser Webseite veröffentlichen. Außerdem erlaubst Du uns, uns mit der Kontaktperson in Verbindung zu setzen und sie über die Volksinitiative auf dem Laufenden zu halten.

Im Team sein

Wir brauchen ein landesweites Netzwerk von Unterstützer*innen für das Volksinitiativen-Team. Wir suchen Helfer*innen, die in Radläden, Kneipen oder Geschäften Unterschriftenbogen auslegen, wieder einsammeln und neue Unterschriftenbogen vorbeibringen, wenn alle ausgefüllt sind. Wir freuen uns über Helfer*innen, die die Volksinitiative via Social Media oder andere Kanäle in ihrer Stadt und in ihren Netzwerken verbreiten und ihre Freund*innen, Nachbar*innen und Bekannte dafür gewinnen.

Wenn Du mitmachen willst, melde Dich. Wir laden Dich dann direkt auch zu unserem Slack-Workspace ein, den wir als interne Kommunikationsplattform nutzen und dem Du mit der Einladung beitreten kannst, wenn Du das möchtest. Wir freuen uns auf Dich!

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Unterschriften Sammeln

Der offizielle Start der Volksinitiative Aufbruch Fahrrad war am 16. Juni 2018 auf der RADKOMM Konferenz in Köln. Die Initiative endet genau ein Jahr später. 

Bitte schickt uns KONTINUIERLICH, z.B. jeden Monat die gesammelten Bögen zu (nützliche Informationen zum Sammeln von Unterschriften findest Du hier.)

Den Unterschriftenbogen zum Runterladen, Ausdrucken und Ausfüllen findest Du hier.

 

Wir brauchen Geld ;-)

Und ja: Wir brauchen auch Deine Spende, damit wir die Volksinitiative mit voller Kraft ein Jahr lang durchführen können. Die Faustregel ist, dass jede Unterschrift 1,- EUR kostet.

Wir brauchen also mindestens 66.000 EUR! Die Gelder benötigen wir für Material, Büromiete, Druckkosten, Porto, für Aktionen, Vernetzungstreffen, Webdesign, Grafik, Teilzeitkräfte.

Es kommen jede Menge Kosten zusammen. Ob 1,- oder 7.000.- EUR – jede Spende hilft mit.

Unser Konto

RADKOMM E.V.
IBAN: DE40 8306 5408 0304 9272 65
BIC: GENO DEF1 SLR
Verwendungszweck: Aufbruch Fahrrad

Oder bei betterplace.org spenden

Jetzt Spenden! Das Spendenformular wird von betterplace.org bereit gestellt.

Oder bei paypal spenden

Sammelstelle mitteilen

Sammelstellen sind Orte, wo Unterschriftenbogen ausliegen, damit interessierte Menschen dort unterschreiben können. Ladenlokale, Büros und Vereinsräume sind dafür gut geeignet. Regelmäßige Öffnungszeiten sind ideal.

Hier kannst Du uns Deine Sammelstelle mitteilen. Wenn Du dieses Formular ausfüllst, veröffentlichen wir Namen, Anschrift, Webseite und Zusatz bald auf dieser Webseite. Bis dahin bitten wir um etwas Geduld. Es ist nicht nötig, die Sammelstelle doppelt zu melden.

Name, z.B. des Ladenlokals, der Geschäftsstelle, etc.

Straße und Hausnummer

PLZ

Ort

Webseite (freiwillig)

Zusatz, z.B. Öffnungszeiten (freiwillig)

Material

Sollen wir der Sammelstelle zum Start einen Umschlag mit Material wie Unterschriftenbogen, Plakaten, Postkarten und Aufklebern kostenlos zuschicken?

Kontaktperson

Eine Kontaktperson für Rückfragen. Diese Daten erscheinen nicht auf der Webseite.

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